Lag es daran, dass Bundeskanzler März offiziell Hamburg besuchen wollte? Die Redaktion weiß es nicht. Polizeibekannt ist nur, dass ein polizeibekannter ‚Mann‘ am 24. November im Bahnhof Ohlsdorf ausrastete, Fahrgäste grundlos beleidigte und Türen demolierte. Auch ‚Beruhigungsversuche seitens der Fahrgäste waren scheinbar wirkungslos. Sogar die Tür zum Fahrstand des Triebzugführers musste dran glauben. Eine fahrplanmäßige Langsamfahrt im Bahnhof spielte dem Randale Sepp voll in die Hände. Den umgehenden Stopp des Zuges nutze er, um Fersengeld zu geben, aus. Pech für den Randalierer, zwei Funkstreifenwagenbesatzungen der Bundespolizei waren schnell vor Ort, schnappen sich den Mann und nahmen ihn vorläufig fest.
Der polizeilich bekannte Beschuldigte (27 Jahre) wurde mit einem Streifenwagen zum
Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof verbracht. Anschließend ging es auf das freundliche Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er zunächst in Unterbindungsgewahrsam genommen (Polizeizellen sind ziemlich randalesicher).
Nach entsprechender ‚Beruhigung‘ wurde der Beschuldigte entlassen. Die Justiz beschäftigt zukünftig der Mann mit entsprechenden Strafverfahren (u.a. Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung). Der Ausgang des Prozesses ist offen. Höchstwahrscheinlich wird sich kein Staatsanwalt bzw. Richter in den Fall ‚reinhängen wollen…‘ denn PR-Punkte in den Medien kann man damit wohl kaum sammeln und Sicherheit bzw. Schutz des Volkseigentums stehen wohl nicht ganz oben auf der Agenda der grünen Justizsenatorin.
