Eigentum in Hamburg kaufen: Worauf sollten Interessenten achten?

Bauschild in HamburgWerbeschild für einen Immobilie © Norbert Schmidt

Die Hansestadt Hamburg zeichnet sich nicht nur durch einen hohen Wiedererkennungswert, sondern auch durch eine überzeugende Lebensqualität aus. Viele Menschen, die schon lange hier wohnen, wissen das besondere Flair zu schätzen, das mit der Stadt an der Elbe einhergeht. Aber auch diejenigen, die erst vor Kurzem zu Einwohnern geworden sind beziehungsweise in Zukunft zuziehen möchten, können sich für das ganz besondere Gefühl begeistern, das beispielsweise beim Blick auf den Hafen entsteht.

Wer sich Hals über Kopf in die Hansestadt verliebt hat, überlegt sich oft, hier zum Wohnungs- oder Hauseigentümer zu werden. Auch, wenn die Grundstückspreise – sicherlich auch aufgrund der hohen Nachfrage – etwas höher als in vielen anderen Regionen liegen: Das Gesamtpaket überzeugt. Um sicherzustellen, dass vielen glücklichen Jahren in Hamburg nichts im Wege steht, ist es jedoch wichtig, die entsprechenden Investitionen möglichst langfristig zu planen und alle wichtigen Anlaufstellen zu kennen. Die folgenden Abschnitte liefern wertvolle Tipps zum Thema und zeigen auf, wie die Suche nach der passenden Immobilie in Hamburg zum vollen Erfolg werden kann.

Tipp Nr. 1: Beratungen in Anspruch nehmen

Unabhängig davon, ob Immobilienbesitzer in spe die Stadt Hamburg bereits „wie ihre Westentasche“ kennen oder sich noch nie mit Stadtteilen und anderem auseinandergesetzt haben: Wer sich über seine Möglichkeiten und die zur Verfügung stehenden Angebote informieren möchte, sollte sich im Zweifel immer beraten lassen. Die Services unter https://www.gaspar-immobilienberatung.de/ zeigen auf, wie umfangreich der Immobilienmarkt im Laufe der Zeit geworden ist.

Gleichzeitig handelt es sich hierbei um eine gute Möglichkeit, gleich mehrere Leistungen aus dem Bereich „Immobilien“ aus einer Hand zu beziehen. Egal, ob es darum geht, eine Wohnung (oder ein Haus) zu verkaufen, den Wert des Objekts einschätzen zu lassen oder Gutachten zu erstellen: Wer von unkomplizierten Abläufen profitieren möchte, sollte die entsprechenden Aufgaben von Profis erledigen lassen. Immerhin handelt es sich hierbei um eine Investition, die im Idealfall die Basis für langfristiges Wohnglück in der Hansestadt schaffen kann.

Tipp Nr. 2: Unterschiedliche Wohngegenden miteinander vergleichen

Hamburg zeichnet sich nicht nur durch ein ganz besonderes Lebensgefühl, sondern auch durch eine große Anzahl an Gegensätzen aus. Dies zeigt sich unter anderem an den zahlreichen Wohngegenden. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang die Stadtteile Othmarschen und Blankensee. Hier fühlen sich auch viele junge Familien wohl. Deutlich günstiger (und teilweise auch sehr viel urbaner) sind die Stadtteile Wilhelmsburg und Horn. Vor allem junge Menschen zieht es aktuell eher nach St. Pauli, nach Winterhude und nach Rotherbaum.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Fest steht jedoch: Ob sich ein Mensch in einer Stadt (oder in einem Stadtteil) wohlfühlt, ist in der Regel eben nicht nur von der jeweiligen Immobilie, sondern auch vom Rest der Umgebung abhängig. Im Idealfall passt das berühmte „Gesamtpaket“.

Infografik Vergleich verschiedener Wohnlagen in Hamburg
Infografik

Tipp Nr. 3: Die eigene finanzielle Situation realistisch (!) bewerten

Auch, wenn die Suche nach einem Eigenheim definitiv von vielen positiven Emotionen geprägt ist, ist es wichtig, auch den realistischen Blick auf die jeweilige Einkommenssituation nicht zu verlieren. Nur so ist es möglich, letztendlich auch dafür zu sorgen, dass die Raten, die im Zuge eines Kredits fällig werden, auch immer pünktlich bezahlt werden können und dass der Umstand, ein Haus oder eine Wohnung zu finanzieren nicht zur psychischen Belastung wird.

Die Basis für eine möglichst stressfreie Finanzierung bildet ein Kredit beim richtigen Anbieter und in der richtigen Höhe. Aufgrund der Tatsache, dass es mittlerweile so viele verschiedene Möglichkeiten wird, zum Eigentümer zu werden, ist es ratsam, die unterschiedlichen Konditionen miteinander zu vergleichen. Auch die Frage danach, ob gegebenenfalls Eigenkapital vorhanden ist, sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Besagtes Eigenkapital muss nicht zwangsläufig nur aus dem Guthaben bestehen, dass auf Sparbüchern und Co. angespart wurde. Auch Aktien, Lebensversicherungen und ähnliches lassen sich dieser Kategorie zuordnen. Im Zweifel ist es auch hier besser, sich kurz beraten zu lassen.

Zusatztipp: Wer eine Immobilie kauft, und kein Eigenkapital besitzt, sollte sich immer in Erinnerung rufen, dass es nicht ausreicht, „nur“ den Kaufpreis als Fremdkapital aufzunehmen. Weitere Kosten, wie zum Beispiel die anfallende Grunderwerbsteuer und die Rechnung des Notars, sollten ebenfalls einkalkuliert werden.

Tipp Nr. 4: Einen Blick in die Zukunft wagen

Sowohl die Immobilie als auch die Wohngegend scheinen „perfekt“ zu sein? Wunderbar! Hierbei handelt es sich definitiv um ein gutes Zeichen! Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Begeisterung noch für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte anhält? Wer sich dazu entscheidet, sesshaft zu werden, möchte sich immerhin vielleicht sogar bis zu seinem Lebensabend in Hamburg wohlfühlen.

Genau an dieser Stelle gilt es, etwas genauer hinzuschauen. Gehören zum Beispiel Kinder zur Familie, die bald die Schule wechseln werden? Wie weit ist der Weg zur Arbeitsstätte? Und überzeugt die Infrastruktur? Auch, wenn niemand die Zukunft vorhersehen kann, ist es durchaus hilfreich, wenn Fragen wie diese bestmöglich berücksichtigt werden.

Parallel dazu gilt es auch hier wieder, sich mit den in Tipp Nr. 3 erwähnten Finanzen zu berücksichtigen. Niemand ist heutzutage davor gefeit, arbeitslos oder berufsunfähig zu werden. Die Frage „Was passiert mit meinem Kredit?“ ist für eine möglichst umfangreiche Planung hier besonders relevant. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn der Kredit bis über den Renteneintritt hinaus gezahlt werden muss.

Tipp Nr. 5: Die eigene Fantasie nutzen… und vielleicht sogar Geld sparen

Bei der Suche nach einer passenden Immobilie in Hamburg (und selbstverständlich auch in anderen Städten) fällt immer wieder auf, wie unterschiedlich die Objekte sind, die hier angeboten werden. Manche gehören zum absoluten Luxussegment, andere bieten ihren zukünftigen Eigentümern „viel Potenzial“. Genau an dieser Stelle gilt es, die eigene Fantasie nicht zu vernachlässigen und sich in Erinnerung zu rufen, dass es oft möglich ist, auch ältere Häuser in moderne Traumdomizile zu verwandeln.

Oft verbirgt sich gerade hinter den älteren Schätzen ein überzeugendes Einsparpotenzial. Die Kosten, die im Rahmen verschiedener Renovierungsarbeiten anfallen, müssen selbstverständlich bei Fragen rund um die Finanzierung ebenfalls berücksichtigt werden. Hobbyhandwerker und Menschen mit einer Leidenschaft für DIY können sich natürlich auch überlegen, sich selbst um neue Fliesen, Bodenbeläge und ähnliches zu kümmern.

Fest steht: Eine (später) perfekte Immobilie muss nicht von Anfang an ohne Makel sein, sondern kann durchaus im Laufe der Zeit und dementsprechend nach und nach entstehen.

Fazit

Hamburg zeichnet sich durch eine breitgefächerte, bunte und individuelle Immobilienlandschaft aus. Und genau hiervon können Interessenten profitieren. Es lohnt sich definitiv, sich Zeit zu nehmen, Angebote zu vergleichen und sich beraten zu lassen.

Immerhin handelt es sich beim Kauf eines Objekts um eine Entscheidung von enormer Tragweite, die letztendlich dazu beitragen kann, dass besondere Lebensgefühl in der Hansestadt noch besser zu genießen – natürlich nicht nur im privaten Bereich. Auch Start-Ups, die sich auf der Suche nach den perfekten Büroräumen befinden und diese gegebenenfalls kaufen möchten, sollten alle wichtigen Details rund um Ausstattung, Standort, Wettbewerbssituation und Ähnliches berücksichtigen.