Wie man die Gartenbeleuchtung optimal plant

Vorgarten von einem EinfamilienhausVorgarten (c) Norbert Schmidt

Einen Garten sein Eigen zu nennen, ist vielen Hamburgern vergönnt – ob als Teil des Grundstücks oder in Form eines Schrebergartens. Neben dem Anbau von Obst und Gemüse wird ein solcher Garten gerne zum Entspannen genutzt. Während man tagsüber die Sonne genießt, empfiehlt es sich, nach Anbruch der Dunkelheit den Garten zu beleuchten. Dafür sollte man im Idealfall einen Lichtplan erstellen.

Schritt für Schritt zum Lichtplan

Ein solcher Plan dient dazu, ein Konzept für eine wirkungsvolle Beleuchtung des Gartens zu entwerfen. Man sollte keine Lampen kaufen, ohne zuvor einen Lichtplan erstellt zu haben.

Zunächst gilt es, eine Skizze vom Garten anzufertigen. Darin markiert man die Bereiche, die abends und/oder nachts beleuchtet werden sollen. Auch Elemente des Gartens, die durch Licht betont werden sollen, werden in der Skizze verzeichnet.

Es ist nicht zielführend, möglichst viele Lampen im Garten unterzubringen, um die gesamte Fläche auszuleuchten. Vielmehr lohnt es sich, Akzente zu setzen. Sehenswerte Pflanzen, Konstruktionen oder ganze Areale lassen sich mit der passenden Gartenbeleuchtung wunderbar akzentuieren. Dabei lebt das Lichtkonzept davon, bestimmte Bereiche bewusst im Dunkeln zu halten, um Kontraste zu schaffen.

Wichtig sind auch die Intensität und die Richtung des Lichts. Dafür sind unterschiedliche Leuchtmittel erhältlich. Beispielsweise gibt es Bodenspots, die von unten strahlen, Wandleuchten, die sich an der Fassade befinden, und Stehleuchten, die auf bestimmte Highlights ausgerichtet werden können.

Zu bedenken ist beim Lichtplan auch, dass der Garten bei Dunkelheit sicher nutzbar ist. Dafür sollten die Wege ausgeleuchtet sowie Türen und Durchgänge akzentuiert werden. Dadurch besteht keine Gefahr, dass Personen, die abends oder nachts durch den Garten gehen, stolpern.

Die effektive Umsetzung des Lichtplans

Ist der Lichtplan erstellt, dann geht es an die Beschaffung der Gartenbeleuchtung. Für die Wege eignen sich zum Beispiel Bodenspots als elegante Lösung. Sie markieren die Strecke durch den Garten. Alternativ lassen sich die Wege mit Stehleuchten versehen.

Treppen bilden bei Dunkelheit besonders kritische Elemente im Garten. Denn ohne Beleuchtung ist die Stolpergefahr sehr groß. Werden die Treppenstufen clever ausgeleuchtet, dann ist nicht nur die Nutzung des Gartens sicherer. Die Treppe wird durch die passenden Lampen auch zu einem spannenden Element des Außenbereichs.

Schon tagsüber bieten hohe Bäume einen majestätischen Anblick. Mit Strahlern lässt sich dieser Effekt bei Nacht noch verstärken. Eine Beleuchtung von unten setzt Bäume punktuell in Szene und schafft einen Hingucker der besonderen Art.

Auf der Terrasse herrscht auch nach Einbruch der Dunkelheit oftmals Geschäftigkeit. Daher sollte auf diesem Bereich des Gartens ein besonderes Augenmerk liegen. Indirektes Licht sorgt für Stimmung, während direkte Lichtquellen beim Lesen, Essen oder Spielen unterstützen.