Ab sofort im Verbund: Deutsch-Amerikanische Völkerverständigung stärken

Gruppenbild Gründungsveranstaltung des Verbund Deutsch-Amerikanische-ZentrenSarah Altmann (2.v.r.), Governmental Liaison & Program Coordinator im Amerikazentrum Hamburg, mit (v.r.): Dr. David Sirakov (Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz, Beisitzer VDAZ), Viktoria Harbecke (AmerikaHaus NRW e. V., 1. Vorsitzende VDAZ) und Eric Fraunholz (Deutsch-Amerikanisches Institut Sachsen, 2. Vorsitzender VDAZ). Foto: Cetin Yaman

Hamburg ist dabei

Zwölf Deutsch-Amerikanische Zentren wollen ab sofort vereint agieren. Im Auswärtigen Amt in Berlin ging feierlich die Gründungsveranstaltung des Verbunds über die Bühne. Eingeladen hatte der Koordinator für Transatlantische Zusammenarbeit und Bundestagsabgeordneter Michael Link. Ehrengäste waren die US-Botschafterin Amy Gutmann und der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Thomas Bagger. Die Repräsentanten der zwölf Zentren verewigten sich an dem Abend in einer Urkunde. Sarah Altmann, Governmental Liaison & Program Coordinator im Amerikazentrum Hamburg, und Hanno Hecht, Vorsitzender der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Schleswig-Holstein in Kiel, vertraten bei dem Gründungsakt Norddeutschland.

Ressourcen bündeln und deutsch-amerikanische Freundschaft stärken

„Der Zusammenschluss regional aktiver Mitgliedsorganisationen im Verbund Deutsch-Amerikanischer Zentren (VDAZ) ermöglicht eine gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeit für transatlantische Themen und die Stärkung der deutsch-amerikanischen Völkerverständigung“, sagte dazu Michael Link in seiner Rede.

Ganz in diesem Sinne bekräftigte auch die Hamburger Vertreterin die Aufgabe dieses Verbunds: „Der Zusammenschluss ermöglicht es, Ressourcen zu bündeln, gemeinsame Veranstaltungsangebote zu entwickeln und auszubauen sowie über die jeweiligen Standorte hinaus ein breiteres Publikum zu erreichen. Ein Schwerpunkt liegt auf persönlichen interkulturellen Begegnungen, insbesondere für junge Menschen“, so Sarah Altmann. Im Rahmen der Feierlichkeiten stellte der Vorstand des neuen Verbunds die Ziele vor und bot Einblicke in die Arbeit. Eine Kooperationspartnerin, ein amerikanischer Journalist von der New York Times und eine ehemalige Teilnehmerin eines Jugendaustauschs kamen dabei zu Wort, um ihre Erfahrungen mit den Mitgliedsinstitutionen zu teilen. Die deutsch-amerikanische Entertainerin Gayle Tufts führte amüsant durch das Programm.

Großes Angebot für Amerika-Freunde in Hamburg

Das Amerikazentrum in Hamburg befindet sich in der HafenCity und veranstaltet regelmäßig interessante Events aus verschiedenen Bereichen, vor allem aus der Kultur. Sehr gut besuchte Abende in der Vergangenheit waren beispielsweise eine Ausstellung des norddeutschen Pop Art-Porträtmalers Ole Ohlendorff, der viele amerikanische Rockstars abbildet, und ein Gesprächsabend mit dem amerikanischen Dirigenten Kent Nagano, der dort sein neues Buch vorstellte. Veranstaltungen werden auf der Website angekündigt: amerikazentrum.de .

Es gibt bundesweit zwölf Deutsch-Amerikanische Zentren und Institute: Amerikagesellschaft Schleswig-Holstein, AmerikaHaus NRW, Amerikazentrum Hamburg, Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, d.a.i. Tübingen, DAI Heidelberg, DAI Nürnberg, DAZ Stuttgart/James-F.-Byrnes-Institut, DAI Saarland, DAI Sachsen und die Stiftung Bayerisches Amerikahaus.

von Cetin Yaman