Was tun bei Eisenmangel?

Blonde Frau in einem Pullover ist müde und sitzt auf TreppenstufenFoto von Nick Karvounis auf Unsplash

Eine optimale Nährstoffversorgung für den Alltag und die Freizeit.

Viele Menschen haben einen geschäftigen Alltag, der mit Arbeit, Erledigungen und Freizeitaktivitäten gefüllt ist. Dabei fühlt sich der ein oder andere schnell schlapp oder leidet sogar unter chronischer Müdigkeit. Dafür gibt es eine Reihe von potenziellen Ursachen, die bei länger anhaltenden Beschwerden ein Arzt abklären sollte. Eine häufige Ursache für Abgeschlagenheit ist ein Mangel an Nährstoffen wie Eisen. Es gibt zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die für die Funktion des Organismus essenziell sind. Fehlen bestimmte Substanzen im Körper, können die Organe nicht optimal funktionieren und Abläufe werden gestört. Manchmal genügt schon der Mangel eines einzigen Stoffes, um entsprechende Mangelerscheinungen zu verspüren, die die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden beeinträchtigen.

Eine solche Abgeschlagenheit fällt nicht nur beim Sport auf, sondern auch bei alltäglichen Aufgaben, die eigentlich nur wenig körperliche Anstrengung erfordern. Zudem ist es möglich, dass das Ausüben von Sport sogar noch dazu beiträgt, den Mangel an Nährstoffen zu verschlimmern. Deshalb ist es wichtig, sich mit möglichen Mangelerscheinungen auszukennen und sich beim Arzt mittels Blutuntersuchung auf Mangelzustände testen zu lassen. Anschließend verschaffen geeignete Nahrungsergänzungsmittel oder eine Umstellung der Ernährung Abhilfe.

Leistungsfähigkeit und Nährstoffe

Sport gehört für viele Menschen zum Alltag. Wer in der Stadt lebt, bekommt bei sportlicher Betätigung das Gefühl, einen gesunden Ausgleich zur Arbeit zu schaffen. Zudem lässt sich mit regelmäßigem Training die persönliche Leistungsfähigkeit steigern. Allerdings fällt beim Sport auch umso stärker auf, wenn der Körper nicht mehr wie gewohnt funktioniert, beispielsweise infolge eines Nährstoffmangels. Erschöpfung tritt schneller ein, man fühlt sich rasch müde und muss das Training vorzeitig abbrechen. Doch selbst bei alltäglichen Erledigungen, etwa Haushaltsarbeiten, können sich Mangelerscheinungen bemerkbar machen. Auch bei der Arbeit zeigen sich Beschwerden, zum Beispiel Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Eine häufige Mangelerscheinung ist der Eisenmangel.

Eisenmangel – Symptome und Ursachen

Was tun bei Eisenmangel? Eisenmangel äußert sich in verschiedenen Symptomen, etwa Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Schwächegefühlen bis hin zu Schwindel und Herzstolpern. Außerdem leiden manche Betroffenen unter Haarausfall und Hautproblemen wie trockenen Mundwinkeln. Viele Personen haben das Gefühl, dass sie weniger Kraft als früher haben und schnell abgeschlagen sind. Auch Atemnot ist ein Symptom von Eisenmangel. Eisen ist essenziell für zahlreiche Organe, insbesondere für das Herz, die Muskeln und das Nervensystem. Außerdem leiden Verdauung und Kreislauf unter einem Mangel an Eisen. Frauen sind häufiger von Eisenmangel betroffen als Männer, da sie allmonatlich während der Periodenblutung viel Eisen verlieren. Zudem ist es für manche Menschen, zum Beispiel Veganer, gar nicht so einfach, den kompletten Eisenbedarf über die Ernährung zu decken. Deshalb gibt es zahlreiche Ergänzungsmittel, die dem Körper das fehlende Eisen zuführen.

Gut versorgt mit Eisen den Alltag genießen

Wer Eisenmangel feststellt und mit der Einnahme geeigneter Präparate beginnt, kann den Prozess mit gesunder Ernährung unterstützen. So gibt es eine Reihe von Lebensmitteln, die relativ viel Eisen enthalten. Grundsätzlich kann der Körper Eisen aus tierischen Nahrungsmitteln einfacher absorbieren als aus pflanzlichen. Viel Eisen ist neben Fleisch auch in Thunfisch enthalten, außerdem in getrockneten Kräutern wie Majoran oder Dill. Allerdings, das Spinat viel Eisen enthält, ist eine urbane Legende. Trotzdem ist Spinat gesund & lecker!

Die Einnahme der Eisenpräparate erfolgt in der Regel über einen längeren Zeitraum. Abschließend überprüft der Arzt mit einer erneuten Blutuntersuchung, ob der Körper seinen Eisenvorrat erfolgreich aufgefüllt hat.

Infobox Selbstmedikation

Selbstmedikation mit rezeptfreien Arzneimitteln ist ein wichtiger Baustein in unserem Gesundheitswesen. Oft ersetzt die Selbstmedikation einen Arztbesuch. Wie alle wirksamen Arzneimittel haben auch rezeptfreie und frei verkäufliche Medikamente Risiken, Neben- und Wechselwirkungen.

Denken Sie immer daran. Der Beipackzettel sollte sorgfältig gelesen, die Warnhinweise und Gegenanzeigen sollten beachtet werden. Es kommt immer auf die richtige Dosierung an. Überschreiten Sie nie die empfohlene Menge und Einnahmedauer!

Jede Selbstmedikation hat Grenzen. Sie sollten nicht auf eigene Faust an Symptomen, die Sie bisher noch nie hatten, ‘herumdoktern’. Gehen Sie rechtzeitig zu einem Arzt. Selbstmedikation geschieht auf eigene Gefahr. Dieser Artikel dient lediglich zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.