Die Arbeit in den Speditionen vereinfachen

Weißer Tankwagen der Spedition Johs. MartensTankwagen © Norbert Schmidt

Speditionen, Transport- und andere Fuhrunternehmen sind ein wichtiger Wirtschaftszweig in Städten. Sie stellen die Versorgung in Industrie und Handel sicher. Besonders in einer Stadt, die ein so bedeutender Logistik- und Verkehrsknotenpunkt ist wie Hamburg, brauchen die Unternehmen eine technische Unterstützung, wenn es um eine schnelle Abwicklung der Aufträge geht. Durch die zunehmende Digitalisierung und immer neuen Datenübertragungsmöglichkeiten, kann die Arbeit bei Speditionen und Fuhrunternehmen deutlich vereinfacht werden.

Flottenmanagement vereinfachen

Egal ob Spedition oder Fuhrunternehmen, die Fahrzeugflotten der Unternehmen müssen gut verwaltet werden, um stets einsatzbereit zu sein und effektiv eingesetzt zu werden. Dabei geht es zum einen um Fahrzeugdaten und zum anderen um Daten von den verschiedenen Routen, auf denen sie eingesetzt werden.

Auf dem Markt gibt es verschiedene Unternehmen, die sich mit der Datenverarbeitung von Fahrzeugflotten beschäftigen. Unter anderem auf der Homepage https://fleetgo.de findet man eine Auswahl verschiedener Dienste, die aus einer Hand abgedeckt werden können.

Zu den interessanten Diensten gehört die GPS-Ortung, mit der man seine Fahrzeugflotte zu jeder Zeit in Echtzeit im Blick hat und sehen kann, wo die Fahrzeuge sich gerade befinden. Damit die Fahrzeugtechnik überwacht wird, ist eine Reifendrucküberwachung interessant. Solche Daten aus der Ferne zu sehen, kann Pannen verhindern und so Reparaturkosten sparen. Auch die Temperaturüberwachung von temperaturgesteuerten Anlagen aus der Ferne ist möglich, damit auch dort eventuelle Schäden frühzeitig erkannt werden können. Um die Abfahrkontrolle für den Fahrer effektiver zu gestalten, kann man auch eine entsprechende App einsetzen, die eine Checkliste beinhaltet.

Fahrtenschreiber und CB-Funk im LKW: Bildquelle: Robert Fotograf auf Pixabay

Fahrtenschreiber und Fahrerkarten überwachen

Zu den Aufgaben, die im Flottenmanagement immer wieder anfallen, gehört das Auslesen der Fahrerkarten bzw. der Fahrtenschreiber. Dank moderner Technik muss man dazu nicht mehr die Standzeiten in der Spedition abwarten, sondern kann diese Daten aus der Ferne ziehen. Dabei hilft ein sicherer Cloud-Speicher, auf den die verschlüsselten Daten automatisch geladen werden und auf den Mitarbeiter des Flottenmanagements Zugriff haben.

Man kann auf diesem Weg unkompliziert die Fahrerkarte auslesen und so die Daten seiner Fahrer im Blick behalten. Dies sollte aber weniger als Überwachung der Leistung der Fahrer verstanden werden, als vielmehr deren Arbeitsschutz dient. Insbesondere wenn Fahrer im Ausland fahren, sollte man die Ruhezeiten des Landes im Blick haben, denn diese können sich unterscheiden von den deutschen Zeiten und man kann seine Fahrer aus der Ferne informieren. So werden eventuelle Strafen abgewendet und der Fahrer bekommt genug Zeit, sich zu erholen und seine Ruhezeiten einzuhalten.

Mit einer erweiterten Software ist man zudem in der Lage, die Daten der Fahrtenschreiber nicht nur abzurufen, sondern auch zu analysieren und zu archivieren. Das Archiv der Fahrtenschreiber kann so jederzeit auf Vollständigkeit geprüft werden, sodass man Verstöße rechtzeitig erkennt.

Schutz der Fahrer ist wichtig

Die Fahrer sind das wichtigste Kapital, denn ohne sie werden die Fahrzeuge einer Flotte nicht bewegt und die Waren werden nicht geliefert. Doch der Druck auf die Fahrer wächst stetig, denn die Wirtschaft wird schnelllebiger, Lieferketten werden immer enger aufeinander abgestimmt und gleichzeitig nimmt der Verkehr auf den Straßen stetig zu. Zudem schauen die Verkehrsüberwachungsbehörden immer genauer auf LKW, gerade was den Zustand der Fahrzeuge angeht und ob die Fahrer ihre Lenk- und Ruhezeiten einhalten.

Mit den vorgenannten Techniken kann man solchen Strafen entgegenwirken, indem man frühzeitig Fehler analysiert und gegensteuert. Werden Fehler im Fahrzeug rechtzeitig erkannt, können Pannen vermieden werden, was zu weniger Ausfallzeiten und einer störungsfreien Abarbeitung der Routen führt. Dies in Verbindung mit der Einhaltung der Ruhezeiten führt zu weniger Stress bei den Fahrern, die sich dann mehr auf den Verkehr und die Touren konzentrieren können. So kann die Technik einen gewissen Beitrag zur Zufriedenheit der Mitarbeiter leisten.

Ein Fazit

Für die Erfüllung der vielfältigen Aufgaben im Flottenmanagement ist eine Unterstützung durch moderne Technik von Vorteil und wird die Arbeit erleichtern. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind mit Sicherheit noch nicht am Ende, denn der Bedarf ist da.

Fakts über die Speditions- und Logistikbranche in Hamburg

In Hamburg hat der Verkehrssektor mit ca. 10% einen weit überdurchschnittlichen Anteil an der Bruttowertschöpfung des Bundeslandes. Es gibt rund 900 Speditionen und Transportunternehmen für den Landverkehr (zumeist LKW) in Hamburg. Sie bieten eine Vielzahl von spezialisierten Transport- und Logistikdienstleistungen von der Chemielogistik, dem Containertransport, Spezialtransporten bis hin zur Zollabfertigung, an. Dazu kommen die Betriebe im Hamburger Großraum und eine Vielzahl von spezialisierten Dienstleistern. Mehr Infos auch beim Verein Hamburger Spediteure (VHSp).